Willkommen / Arbeitswelt der Zukunft / Prognosen sind nicht die Zukunft

Ich habe eben in meine Wetterapp reingeschaut und gesehen, dass es nächsten Dienstag wohl regnen wird. Prognostiziert sind 70 % Regenwahrscheinlichkeit.

Ich weiß jetzt schon, dass ich mir an diesem Tag sicherheitshalber eine Regenjacke anziehen und einen Regenschirm mitnehmen werde.

Mit dieser Prognose habe ich einen Einblick in die Zukunft bekommen und die erlaubt es mir, mich auf Dienstag vorzubereiten, oder?

Ja und Nein wäre meine Antwort auf diese Annahme.
Gewissermaßen erlaubt mir diese Prognose einen Einblick in eine mögliche Zukunft, aber Prognosen sind nicht DIE Zukunft.

Nichtsdestotrotz wird diese Prognose zu meiner Realität. Ich vertraue so sehr darauf, dass ich mein Verhalten danach ausrichte.

Dieser Umgang mit Zukunft beruht darauf, dass ich Zukunft als Wahrscheinlichkeit sehe.

Zukunft als Wahrscheinlichkeit

Eine weitverbreitete Zukunftsbetrachtung in unserer Gesellschaft. In einem Artikel habe ich beispielsweise kürzlich gelesen, dass man seine Zukunftsbilder nach Prognosen und Trends ausrichten sollte, um ein möglichst realistisches Bild der Zukunft zu erhalten. 

Ich dachte: „Was?!“

Nein, das würde ich nicht tun, auf jeden Fall nicht ausschließlich.

Denn ich vertraue bei Prognosen auf mir bereitgestellte Informationen, ohne einen eigenen Anteil an dieser Zukunft zu haben.

Das ist aber so entscheidend für meine Zukunftsauseinandersetzung, denn was noch könnte mich in meine Gestaltungskraft bringen als eine emotionale Verbindung zu meiner Zukunftsvorstellung?

Dies müssten Unternehmen auch in der Formulierung ihrer Unternehmensstrategie oder -vision beachten. Häufig ermöglichen diese für Mitarbeiter/innen kein oder nur sehr wenig emotionales Andocken daran.
Es gibt eine weitere Zukunftsbetrachtung, die mehr Weite hineinbringt.

Zukunft als Möglichkeit

🔵 Zukunft bedeutet Möglichkeiten! Und diese Möglichkeiten kann ich in meinen Gedanken gestalten. Denn Zukunft ist auch ein mentaler Prozess. Dieser ist theoretisch unbegrenzt, wenn man sich selbst nicht limitieren würde.

Das bedeutet nicht, dass ich alles auf dieser Welt ausblende und in einer „Traumwelt“ leben. Es geht darum, zu trainieren, alternative Vorstellungen zuzulassen, die dir mehr Zuversicht ermöglichen.

Entscheidend ist dabei, dass diese Vorstellungen emotional etwas in dir auslösen: Aufregung, Vorfreude, Neugierde oder Zufriedenheit.

Diese Art der Zukunftsauseinandersetzung kann dir im ersten Moment diffuser vorkommen als beispielsweise die Auseinandersetzung mit Prognosen. Es ist weniger greifbar.Aber Zukunft als Möglichkeit zu denken, hält für dich persönlich mehr bereit und heutzutage wichtiger denn je.

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